Once you go Mac you never go back

Dieser Slogan bedeutet frei übersetzt “wenn Du einmal einen Mac hattest, willst Du nichts anderes mehr”. Und was soll ich sagen? Es stimmt – zumindest für mich. 2010 habe ich den Umstieg von Windows auf einen Mac Mini gemacht – und ich habe es nicht bereut. Und der Mini reicht mir auch eigentlich von der Performance her, vor allem nachdem ich ihm eine SSD gegönnt habe. Aber das einzige Manko hat mich nun zum Kauf eines Macbook Pro bewogen: es fehlt an Mobilität.

Die Mobilität wollte ich mir dann in einem kleinen Hackintosh-Projekt holen. Damit hatte ich zwar so eine Art Mac-Netbook, aber es war irgendwie nicht “mein” Rechner, nicht die gewohnte Arbeitsumgebung. Dann stimmte auch die Performance nicht, wenn man mal richtig damit arbeiten wollte. Alles im Nachhinein betrachtet doch eher unbefriedigend…

Und so ist in diesem Jahr wieder mal früher Weihnachten. Heute ist das Macbook Pro in der 13-Zoll-Standardvariante angekommen. 1149,- EUR verlangt Apple für das “Einsteiger”-Notebook, aber in anderen Online-Shops ist es sogar für unter 1000,- EUR erhältlich. Bei 999,- EUR erhielt notebooksbilliger.de von mir den Zuschlag.

Mit dem Umstieg auf das Macbook ist auch der Umstieg von Mac OS X “Snow Leopard” auf “Lion” verbunden. Die Meinungen der User gehen diesbezüglich ja stark auseinander, also werde ich mir nun selber ein Bild machen können.

Ich bin gespannt…

Fakturierung und Buchhaltung als Cloud Apps

Wer ein Gewerbe betreibt, sei es auch noch so klein, muss sich mit den Themen “Buchhaltung” und “Fakturierung” auseinandersetzen. Das ist bei mir nicht anders. Da ich mein Gewerbe nebenberuflich betreibe, will ich so wenig Zeit wie nötig mit diesen Sachen verbringen und mich auf meine eigentlichen Projekte konzentrieren.

Bislang habe ich dazu “Lexware BüroEasy” verwendet. Nach meinem Umstieg auf Mac war BüroEasy der einzige Grund noch ein virtuelles Windows XP zu betreiben. Für Mac OS X gibt es nicht wirklich gute und vor allem einfache Alternativen.
Als ich gestern die Buchhaltung für das ganze Jahr 2010 gemacht hatte, war ich von der ganzen Sache wieder derartig genervt, dass ich Google um Rat gebeten habe, ob es sowas nicht als Online-Anwendungen gibt.

Und Bingo: mit FreeFIBU und Billomat gibt zwei Cloud Services, die auf den ersten Blick wie für mich gemacht aussehen. Einfache Oberfläche, funktionell auf das nötige Minimum reduziert. Perfekt für den durchschnittlichen Kleinunternehmer. Und das Beste: beides ist (in der Grundversion) kostenlos.
So kann man in Ruhe testen, ob das gebotene den eigenen Ansprüchen genügt. Bislang (ok, meine Erfahrungen sind noch nicht so ausgeprägt) gefällt mir das schon sehr gut.

Bei Billomat habe ich auch gleich auf einen kostenpflichtigen Account umgestellt, da für die Nacherfassung von 2011 die Grenze von 5 Dokumenten pro Monat schnell erreicht ist. Man kann monatlich (bzw. zum Ende des gewählten Zahlungszeitraums) wieder downgraden, was ich wohl auch nach der Anfangsphase machen werde, da ich dann in der Praxis mit den Einschränkungen leben kann. Mehr als fünf Rechnungen schreibe ich nicht im Monat.

Bei FreeFIBU sieht es ähnlich aus. Grundsätzlich kostenlos, für den Jahresabschluss und evtl. Zusatzleistungen (“Kontrollpakete”) muss man bezahlen – das aber im absolut fairen Rahmen. FreeFIBU hat auch eine Live-Import-Schnittstelle für Billomat und man kann die Rechnungen direkt als Erlöse verbuchen. So schließt sich der Kreis!

Ich will nicht behaupten, dass mir die Buchhaltung in Zukunft “Freude” bereiten wird, aber mit den Services von FreeFIBU und Billomat fühle ich mich jetzt schon ein bißchen entlastet. Ich hoffe, der erste Eindruck täuscht nicht….

Xibo: Digital Signage als Bürgerservice

Bei einem Behördengang lässt es sich kaum vermeiden: der Bürger muss warten – mal mehr mal weniger. Nicht nur die Einführung des neuen Personalausweises erfordert im Meldeamt eine ausführliche Information und Beratung des Bürgers, auch in anderen Bereichen der Bürgerbüros müssen sich die Mitarbeiter die notwendige Zeit für den einzelnen “Kunden” nehmen.

Um dem Bürger die Zeit des Wartens “gefühlt” zu verkürzen, kam bei uns die Idee auf, im Wartebereich “Infodisplays” (so der interne Projektname) zu installieren und den Leuten darüber ein Informations- und Unterhaltungsangebot bereitzustellen. Continue reading

Mac Mini mit einer SSD aufrüsten

Herkömmliche Festplatten sind heutzutage bei so ziemlich jedem PC oder Mac die große Performancebremse. Während RAM und CPUs in den letzten Jahren immer deutlich schneller geworden sind, gab es bei Festplatten einen großen Nachholbedarf. Die Lösung sind SSD-Laufwerke. Die neue Festplatten sind mittlerweile bezahlbar geworden, auch wenn man auf Speicherplatz im Terabyte-Bereich verzichten muss.

Riesigen Speicherplatz brauche ich auf meinem Computer nicht. Die Daten liegen auf meinem NAS. Also brauche ich nur Platz für das Betriebssystem, die Programme und ein paar wenige Datenverzeichnisse. Eine SSD ist also ideal für meine Zwecke. Gesagt, getan: bei Ebay eine gebrauchte Intel X25-M G2 80 GB SSD für meinen Mac Mini geschossen, die heute endlich angekommen ist.

Der Einbau gestaltet sich beim Mac Mini aber wesentlich komplizierter als beim 08/15-Tower-PC. Beim Mini ist der Name Programm, jeder cm ist verplant und so ist der Weg zum Festplattenumbau etwas holprig. Aber der Reihe nach. Continue reading

Schöne neue Welt: Google+

So, jetzt ist es soweit: ich habe einen freigeschalteten Google+ Account. Selten hat ein Thema über Tage meine Timeline bei Twitter und Facebook so beherrscht, wie Googles neues soziales Netzwerk. Leider komme ich relativ spät in den Genuss, da Google+ noch nicht offiziell gestartet ist und man nur nach und nach reingelassen wird.

Soeben hat mich aber der virtuelle Türsteher gnädigerweise reingelassen und so schaue ich mich im z.Z. angesagtesten Club der Stadt erstmal ein wenig um…

Google wird das soziale Netzwerk sicher nicht neu erfunden haben, aber die ein oder andere Sache hat man glaube ich besser gemacht als Twitter, Facebook und Konsorten. Die Art und Weise, wie man das Verteilen der eigenen Beiträge durch Zuweisung an die sog. “Circles” steuern kann ist auf jeden Fall eine Verbesserung.

Aber mit dem Betreten des sozialen Neulands stellt sich zwangsläufig die Frage, ob man nicht zu viele Profile hat. Twitter, Facebook, StudiVZ, Stayfriends, Xing, Flickr und jetzt Google+. Wer kann das alles pflegen? Man geht ja nebenbei auch noch irgendwann arbeiten, hat Familie und ein vielleicht auch noch ein Hobby.

Ich denke, ich werde wohl Heikos Beispiel folgen und das alles mal auf den Prüfstand stellen. Was braucht man? Wo gibt es personelle Schnittmengen? Was ist schlicht und einfach “out”?
Flickr steht bei mir ganz oben auf der Abschussliste, obwohl dieser Account eigentlich noch ganz jung ist. Aber mit Google+ und den Picasa Webalben wird er eigentlich überflüssig. Bei Stayfriends habe ich meine Gold-Mitgliedschaft auch schon längst gekündigt. Die meisten meiner alten Schulkameraden sind mittlerweile auch in den anderen Netzwerken vertreten und dort gibt’s die Infos und Funktionen umsonst.

Konsolidierung ist also angesagt. Das schafft wieder Übersicht, die mir sonst wohl langsam verloren gehen würde…