Schöne neue Welt: Google+

So, jetzt ist es soweit: ich habe einen freigeschalteten Google+ Account. Selten hat ein Thema über Tage meine Timeline bei Twitter und Facebook so beherrscht, wie Googles neues soziales Netzwerk. Leider komme ich relativ spät in den Genuss, da Google+ noch nicht offiziell gestartet ist und man nur nach und nach reingelassen wird.

Soeben hat mich aber der virtuelle Türsteher gnädigerweise reingelassen und so schaue ich mich im z.Z. angesagtesten Club der Stadt erstmal ein wenig um…

Google wird das soziale Netzwerk sicher nicht neu erfunden haben, aber die ein oder andere Sache hat man glaube ich besser gemacht als Twitter, Facebook und Konsorten. Die Art und Weise, wie man das Verteilen der eigenen Beiträge durch Zuweisung an die sog. “Circles” steuern kann ist auf jeden Fall eine Verbesserung.

Aber mit dem Betreten des sozialen Neulands stellt sich zwangsläufig die Frage, ob man nicht zu viele Profile hat. Twitter, Facebook, StudiVZ, Stayfriends, Xing, Flickr und jetzt Google+. Wer kann das alles pflegen? Man geht ja nebenbei auch noch irgendwann arbeiten, hat Familie und ein vielleicht auch noch ein Hobby.

Ich denke, ich werde wohl Heikos Beispiel folgen und das alles mal auf den Prüfstand stellen. Was braucht man? Wo gibt es personelle Schnittmengen? Was ist schlicht und einfach “out”?
Flickr steht bei mir ganz oben auf der Abschussliste, obwohl dieser Account eigentlich noch ganz jung ist. Aber mit Google+ und den Picasa Webalben wird er eigentlich überflüssig. Bei Stayfriends habe ich meine Gold-Mitgliedschaft auch schon längst gekündigt. Die meisten meiner alten Schulkameraden sind mittlerweile auch in den anderen Netzwerken vertreten und dort gibt’s die Infos und Funktionen umsonst.

Konsolidierung ist also angesagt. Das schafft wieder Übersicht, die mir sonst wohl langsam verloren gehen würde…

Archos versteigern – my ass!

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Das musste ich jetzt beim Versuch mein Archos 101 zu verkaufen schmerzlich erfahren. Im November 2010 habe ich das Tablet für 299,- EUR beim Saturn in Oldenburg gekauft. Jetzt -etwas mehr als ein halbes Jahr später- bekommt man bei Ebay keine 199,- EUR (ursprünglich hatte ich es für 222,22 EUR Sofort-Kauf angeboten) mehr dafür.

Warum eigentlich verkaufen? Ich bin nicht unzufrieden mit dem Archos Tablet, ganz im Gegenteil. Ich denke es ist das “Tablet der Vernunft”, was das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Vielmehr sollte der Verkauf zur Finanzierung eines Macbook Pro dienen.

Aber wenn ich bei Ebay Preisvorschläge von 140 EUR bekomme, sage ich mir doch: lieber benutze ich es als Brotbrett, bevor ich es für weniger als die Hälfte hergebe.

Ertappt!

Heute mal was ganz untechnisches. Ich bin gerade über ein Video der aktuellen “Pro Infirmis“-Kampagne “Kommen Sie näher” gestolpert. “Pro Infirmis” setzt sich für die soziale und gesellschaftliche Gleichberechtigung und Behandlung von behinderten Menschen ein.

Das “Schlimme” an diesem Video ist, dass ich mich irgendwie sofort “ertappt” gefühlt habe, was den Umgang mit behinderten Menschen angeht. Aber ich glaube, kaum jemand kann sich davon freisprechen, Menschen mit Behinderungen “besonders” zu behandeln. Aber jeder sollte sich von diesem Video angesprochen und aufgerufen fühlen, seine (unbewußte) Verhaltensweise zu ändern!
(via Caschy)

Erste Gehversuche

Das Ergebnis: Sternenhimmel und Tilt-Shift mit Photoshop.

Neulich habe ich gebloggt, dass ich eigentlich kein richtiges Hobby habe. Dem versuche ich nun also etwas entgegenzuwirken, indem ich mich ein bißchen mehr mit meiner digitalen Spiegelreflexkamera (Nikon D60) beschäftige. Also Automodus aus – und einfach mal ausprobieren, wie sich Einstellungen in punkto Blende, Belichtungszeit, ISO etc. auf das Bild auswirken. Um sich etwas Grundwissen anzueignen, ist YouTube eine sehr ergiebige Quelle für Tipps und Tutorials. Nach einigen virtuellen Unterrichtsstunden fühlte ich mich dann so “fit”, dass ich mal selber “auf Tour” gehen konnte.

Als Ergebnis möchte ich hier mal ein Bild zeigen, mit dem ich dann am Ende ganz zufrieden war. Das Schöne an der digitalen Fotografie ist ja, dass man letztendlich doch wieder vorm PC sitzt und den Fotos mit der Bildbearbeitung seines Vertrauens den letzten Schliff gibt. Continue reading