Nagios auf dem Raspberry Pi

Der Raspberry Pi: der Mini-Computer für 40 EUR. Ich habe mir natürlich auch einen vorbestellt, genau genommen sogar zwei. Diese Woche kam der erste von RS Components aus UK auch bei mir an. Drei SD-Karten warteten schon ihren Einsatz: Eine Karte für einen Mediaplayer mit XMBC (RaspBMC), eine Karte für einen Nagios-Server und eine Karte zum Testen und rumpfuschen 😉

Nach einem kleinen Test von XBMC/RaspBMC habe ich direkt angefangen, einen Nagios-Server aufzusetzen. Ich wollte schon immer mein Heimnetzwerk und die Server, die ich nebenberuflich betreibe und betreue, überwachen. Und dafür scheint mir der Raspberry Pi genau die richtige Hardware zu sein. Klein, leise, günstig und energiesparend. Gerade einmal 3,5W zieht das raffinierte Stück Computertechnik und macht so einen 24-Stunden-Betrieb ohne schlechtes Gewissen für Geldbeutel und Umwelt möglich.

Nachdem der Raspberry Pi mit dem Debian-Image hochgefahren war, habe ich erst mal grundsätzliche Sachen konfiguriert und aktiviert. Nach der Anleitung von sparky0815 war der Pi schnell „eingedeutscht“ und per SSH erreichbar. So braucht es keinen Monitor und keine Tastatur mehr, einfach Netzwerk und Strom dran – ready to go!

Weiter geht’s mit der eigentlichen Nagios-Installation. Hier folgt man am besten dem Quickstart Guide für Ubuntu. Anschließend geht’s dann ins Eingemachte – die Konfiguration. Wer schon einmal einen Nagios-Server aufgesetzt hat, der weiß, dass das mühsame Arbeit ist. Wer hier nicht bis ins letzte Detail geht, wird schnell mit „falschen“ Alarmierungen geweckt.

Auf die Schnelle habe ich 10 Hosts und fast 50 Services definiert. Das ist aber noch lange nicht der letzte Stand, es kommen sicher noch ein paar Hosts und einige dutzend Services dazu. Aber das kann ich nun alles nach und nach hinzufügen. Das Grundsystem läuft erst mal…

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